Dienstag, 1. April 2008

Mediationsseminar für Behindertenwerkstätten


Im April 2008 findet ein zweitägiges Seminar zur Einführung in die Mediation statt. Es ist ausgerichtet auf Mitarbeiter und Betreuer der HWW (Harz-Weser-Werkstätten). Unter dem Titel "Mediation: Gesprächstechniken der Mediation – als Dritter vermitteln" werden die Teilnehmer für diese Disziplin sensibilisiert.
Zum Inhalt:
Das Verfahren der Mediation ist eine Synthese verschiedener Disziplinen. Dabei konzentriert sich die Mediation auf Elemente der Problemlösung: Kommunikation, Themenzentrierter Interaktion und Transaktionsanalyse. Zentrale Bedeutung erhält das Beibehalten, Wideraufleben oder Neugestalten der Kommunikation zwischen den Konfliktparteien. Die Gesprächsregeln der Mediation sowie die Gesprächstechniken des aktiven Zuhörens und der Gewaltfreien Kommunikation werden in Streitgesprächen zu entscheidenden Elementen. Konfliktgesprächen zu führen und als Dritter erfolgreich zu vermitteln erfordert das Erlernen der Techniken der konstruktiven Kommunikation.

Dieses, wie auch weitere Seminare, finden Sie hier. Dabei können die Veranstaltungen selbstverständlich auch als "Inhouse-Seminar" gebucht werden.

Donnerstag, 27. März 2008

Ankündigung - Hannover-Mediation

Die Kooperationsgemeinschaft Hannover-Mediation mit neuen Kontaktdaten.
Gültig ab dem 01.04.2008


Die Kooperationsgemeinschaft Hannover-Mediation ist ein Zusammenschluss von MediatorInnen. Jeder arbeitet autark und somit unterliegt die Kooperation keiner Gesellschaftsform. Diesbezüglich verfügt jeder über eine eigene Steuer- und Umsatzsteuernummer.
Als stellvertretender Kontakt wurde wie zuvor Yvonne Frischemeyer ernannt.
Die neue Kontaktadresse der Kooperationsgemeinschaft Hannover-Mediation lautet:

Konrad-Adenauer-Str. 74
30853 Langenhagen
Tel.: 0511 – 72 44 508
e-mail: y.frischemeyer@t-online.de

oder nutzen Sie weiterhin die Kontaktmöglichkeit über die Internetseite www.hannover-mediation.com oder direkt an info@hannover-mediation.com.


Das neuste Angebot besteht aus einem Online-Dienst bei dem Sie die Kompetenz unserer MediatiorInnen für eine Mediation oder Beratung online nutzen können.

Hannover-Mediation bietet die Möglichkeit Klarheit in beruflichen und/oder privaten Fragen zu erlangen ohne sich mit Terminfindung und -einhaltung auseinander zu setzen und/oder Anreisezeiten und –kosten in Kauf nehmen zu müssen. Zudem kann der Dienst orts- und zeitunabhängig in Anspruch genommen werden.
Die MediatorInnen gehen mit jedem Anliegen respektvoll und ernsthaft um, so dass Sie jemanden an Ihrer Seite wissen, ...
...der neutral auf Ihre Anliegen eingeht.
...der Sie als Person so respektiert, wie Sie sind.
...der Ihre Anliegen, Fragen, Probleme ernst nimmt.
...der für Sie die Realität im Auge behält.
...der Ihnen jederzeit Transparenz der Vorgehensweisen gewährt.
...der mit Ihnen nicht unter Zeitdruck arbeitet.
...der Ihnen Freiwilligkeit, Vertrauen und Akzeptanz entgegenbringt
und der Ihnen die Möglichkeit der Reflexion und Zukunftsorientierung bietet?

Freitag, 14. März 2008

Bottlefonie

Mittwoch, 12. März 2008

Manchmal ist es schon zu spät!


"Die deutsche Mentalität wartet gerne ab. So oder so ähnlich könnte man es beschreiben."
Erst kürzlich hatte ich mit meiner Co-Mediatorin Yvonne Frischemeyer einen solchen Fall. Leider sprechen die Leute nicht nur zu wenig über ihre Konflikte, -auch die Unterschwelligen-, sondern sind zudem der Meinung, die Zeit würde es schon richten. Hier ging es um eine Familienmediation, bei der sich schon im Vorgespräch zeigte, dass nur noch eine Therapie wirklich helfen würde. Mehr kann und will ich zu diesem Thema nicht sagen, denn ein Mediator geht mit seinen Medianden eine gegenseitige Verpflichtung zur Verschwiegenheit ein.
Leider geschieht dies immer wieder, dabei kommen die Betroffenen aus allen denkbaren Gesellschaftsbereichen. Unterschiedliche Herkunft oder Bildung haben oft keinen Einfluss auf die Einsicht externe Hilfe rechtzeitig in Anspruch nehmen zu müssen. Die Betonung liegt hierbei auf der Rechtzeitigkeit. Denn auch im genannten Fall hätte man durchaus mit Mediation eine Lösung herbeiführen können, nur waren die Fronten inzwischen so verhärtet, dass dies fast an Selbstaufgabe grenzte. Eben gemeinsam in den Abgrund, wie der Film "Der Rosenkrieg" dies am Ende sprichwörtlich veranschaulicht.
Gerade im privaten Bereich, ob Familie, Kinder, Schule oder sogar Sport, es ist wichtig die Dinge frühzeitig anzugehen, sonst ist die Chance vertan. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass die Hemmschwelle eine Therapie wahrzunehmen, noch wesentlich höher ist.

Montag, 10. März 2008

Scheiden tut weh. Von Kosten & Mediation.

Wer auf einen Rosenkrieg verzichtet, spart viel Geld. Wenn eine Ehe in die Brüche geht, kostet das nicht nur Nerven, sondern auch Geld - vor allem, wenn kein Ehevertrag existiert und alles erst vor Gericht erstritten werden muss. Immerhin: Wer sich einvernehmlich trennt, kann manchen Tausender für Anwälte und Gerichtskosten sparen.
Auch bei einer einverständlichen Scheidung kann das Ehepaar nicht auf einen Anwalt verzichten. Der Scheidungsantrag vor Gericht muss von einem Anwalt gestellt werden. Die Kosten berechnen sich nach dem Nettoeinkommen der Ehepartner beziehungsweise dem Streitwert. Ein Ehepaar mit zwei Kindern und einem monatlichen Nettoeinkommen von 3500 Euro ohne Vermögen muss an Anwalts- und Gerichtskosten knapp 2000 Euro bezahlen. Deutlich teurer wird die Scheidung, wenn jeder Ehepartner einen eigenen Anwalt beauftragt. Da sich der Streitwert mit jeder strittigen Position (Unterhaltszahlungen für Frau und Kinder, Versorgungs- und Zugewinnausgleich, Hausrataufteilung) erhöht, kostet die Scheidung das Paar schnell das zwei- bis dreifache.
Ein Streit vor Gericht kann teuer werden. Einigung spart Geld. Auch Mediatoren können helfen, damit die Ehepartner in strittigen Punkten zu einvernehmlichen Lösungen gelangen. Der Mediator ist neutral und vertritt nicht den Standpunkt einer Partei. Er versucht vielmehr, zwischen den scheidenden Partnern zu vermitteln. Am Ende der Mediation sollte ein Vertrag aufgesetzt werden, der die Vereinbarungen festhält und gegebenenfalls notariell beglaubigt wird. Damit kann ein Anwalt vor Gericht die Scheidung beantragen.

Samstag, 8. März 2008

Mediationsseminar für Bauherren, Architekten & Gutachter


Wir hören und lesen es täglich in allen Medien, die Konflikte zwischen Bauherren, Bauträgern, Bauunternehmen, Architekten und Bauingenieuren nehmen konstant zu. Konfliktpotenzial liegt praktisch in jedem Bauvorhaben und die Tatsache, dass es dabei meistens um sehr viel Geld geht, lässt den Gang zum Gericht leichter von der Hand gehen.
Dieser Weg ist oft ein steiniger und zeitaufwendiger zugleich. Allein einen Termin bei Gericht zu bekommen kann sich über Jahre ziehen. In diesem Zeitraum leidet ein halbfertiger Bau, oft wird er seitens des Gerichts still gelegt.
Ein privater Bauherr muss schon sehr langen Atem und hohe Liquidität besitzen um diesen Zustand unbeschadet zu überstehen.
Nicht selten kommt es vor, dass die ausführenden Firmen Konkurs anmelden und unter anderem Namen wieder eröffnen. Die Greifbarkeit für den Bauherren scheint dann aussichtslos.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Bauherren, die die Zahlungen gegenüber der ausführenden Firma verschleppen. Ein kleiner Handwerksbetrieb geht mit hohen Beträgen in Vorleistung. Sollte er seinen Verpflichtungen, nicht zuletzt gegen seine eigenen Mitarbeiter, nicht nachkommen, kann das auch für ihn das Aus bedeuten.
Ein reibungsloser Ablauf eines Bauvorhabens ist also für alle Beteiligten existenziell. Selbst wenn kurzfristig ein Gerichtstermin anberaumt wird, stellt sich immer noch die Frage, wie die Richter entscheiden werden. In der Regel haben Sie einen Gewinner, aber auch einen Verlierer. Mit Blick auf die Zukunft, denn das Haus muss ja noch fertig gestellt werden, stellt sich die Frage, ob ein künftiges Miteinander fruchtbar sein kann?
Um diese Situationen eindämmen, am besten völlig vermeiden zu helfen, wurde das „KABA-Seminar“ (Konfliktlösung am Bau) entwickelt.